Ich verbringe mit Mama die nächsten drei Tage allein im Krankenhaus. So kann ich mich auch in Ruhe auf meinen Körper, meine Mama und meine Umwelt einstellen. Papa kommt regelmäßig vorbei. Aber er bleibt nur ein paar Stunden. Meine Schwester Miki lerne ich auch schon kennen. Mama packt mich in einen kleinen Wagen mit Rollen, in dem ich bequem liegen kann. Dann rollen wir zwei durch das Krankenhaus nach draußen. Dort warten bereits Miki und Papa auf uns. Mama hat für meine Schwester und meinen Bruder Geschenke vorbereitet. Sie sollen auch etwas zu meinem Geburtstag bekommen. Miki freut sich riesig über ein tolles, spannendes Buch und über leuchte poi-pois. Dann gehen wir noch eine Runde spazieren. Voll spannend ist das so draußen in der Welt!
Am dritten Tag kommt Papa zur Mittagszeit und holt mich und Mama ab. Es ist leider ziemlich schwül, aber meine erste Fahrt in Papas Bus kann ich ganz gut ab. Dank des MaxiCosis bin ich hinten auf der Rücksitzbank gut verstaut und ich fühle mich sicher.
Endlich zu Hause! Mama bleibt mit mir erst mal alleine und wir kuscheln zusammen in ihrem Bett. Papa holt Melike von der Schule, und Juke von der Krippe ab. Die kommen dann ganz aufgeregt in das Schlafzimmer. Melike kann es gar nicht abwarten, mich in den Arm zu nehmen. Mein Bruder ist noch etwas vorsichtig. Ich bin ihm wohl noch etwas unheimlich. Ich kenne ja alle bereits die Stimmen schon aus Mamas Bauch. Aber so ohne Bauch dazwischen, klingen sie alle viel, viel besser! Beide sind total glücklich, mich endlich zu sehen. Jeder auf seine Art 🙂
Die ersten Tage schlafe ich wirklich viel. Mamas Milch ist so lecker, dass ich auch das ein- oder andere Mal einen Schluck zu viel nehme und mich übergeben muss. Was ein seltsames Gefühl… Ich fühle, wie ich jeden Tag an Gewicht zulege und immer mehr „ankomme“. Es fühlt sich gut an. Ich bin zu Hause!
Ab und an kommt auch eine Hebamme vorbei. Die wiegt und untersucht mich. Bei mir ist alles bestens! Dank der guten Versorgung von Mama, wachse ich schnell und habe keine Probleme. Die Hebamme ist richtig dolle zufrieden mit Mama und mir. Sie kommt daher auch nicht täglich, sondern nur alle zwei Tage.
In den Nächten schlafe ich ziemlich gut. Alle zwei Stunden möchte ich dann doch bitte meine Milch. Aber ich bin leise. Meine Mama hört das auch sofort und gibt mir, was ich brauche. Ab und an schlafe ich auch mal vier Stunden am Stück. Das ist für alle ziemlich erholsam. Auch tagsüber kann ich echt lange schlafen. Meine Stimme schone ich noch. Es ist schon so genug los bei uns im Haus 😉





































































